Armin Laschet
: Wer ist der CDU-Politiker?

Armin Laschet ist ein CDU-Politiker, welcher bereits einige Jahre in der Regierung ist. Doch wer ist er privat und wie ist sein bisheriger Werdegang?
Von
Daniel Steiger
Berlin
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Armin Laschet (CDU), Bundestagsabgeordneter, spricht im Bundestag. Hier gibt es alle Infos zum CDU-Politiker im Porträt.

Armin Laschet (CDU), Bundestagsabgeordneter, spricht im Bundestag. Hier gibt es alle Infos zum CDU-Politiker im Porträt.

Thomas Banneyer/dpa
  • Armin Laschet verlor 2021 die Bundestagswahl gegen Olaf Scholz.
  • Er trat als CDU-Bundesvorsitzender zurück, Nachfolger ist Friedrich Merz.
  • Laschet war Ministerpräsident von NRW und ist jetzt Bundestagsabgeordneter.
  • Er ist Vorsitzender des Unterausschusses für Abrüstung und im Auswärtigen Ausschuss.
  • Laschet ist verheiratet, hat drei Kinder und studierte Rechts- und Staatswissenschaften.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

2021 träumte Armin Laschet noch vom Posten des Bundeskanzlers der Bundesrepublik. Anfang 2021 legte er dafür sein Amt als Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen nieder. Doch am Tag der Bundestagswahl wurde er von Olaf Scholz und der SPD überholt. Nach gescheiterten Koalitionsverhandlungen mit SPD, Grünen und FDP kündigte er an, sein Amt als Parteivorsitzender der Bundes-CDU abzugeben. Diesen Posten besetzt jetzt Friedrich Merz.

Wer ist der Mann, der zuletzt auf Landesebene Nordrhein-Westfalen führte? Ist er verheiratet und hat Kinder? Was macht er jetzt? Was hat er studiert? Alle Infos zu Alter, Familie und Lebenslauf gibt es hier.

Steckbrief zu Armin Laschet: Alter, Familie, Größe, Twitter

  • Name: Armin Laschet
  • Partei: CDU
  • Geburtstag: 18. Februar 1961 in Aachen
  • Familienstand: verheiratet mit Susanne Laschet
  • Kinder: drei, zwei Söhne und eine Tochter
  • Größe: 1,72 Meter
  • Studium: Rechts- und Staatswissenschaften in München und Bonn
  • Beruf: Jurist und Politiker
  • X: ArminLaschet
  • Instagram: Armin_Laschet

Armin Laschets Familie: Hat er Frau und Kinder?

Zusammen mit drei jüngeren Brüdern wuchs Armin Laschet bei seinen Eltern in Aachen auf. Seine Mutter Marcella war Hausfrau, sein Vater Heinrich arbeitete erst in einer Grube im Eschweiler Bergwerks-Vereins, später, nach einer Umschulung, als Leiter einer Aachener Grundschule.

1985 heiratete Laschet seine heutige Ehefrau Susanne. Die beiden kennen sich bereits aus Kindertagen. Sie haben drei erwachsene Kinder: Zwei Söhne und eine Tochter.

Armin Laschet und seine Ehefrau Susanne im Jahr 2021.

dpa

Schule, Studium und Beruf – die Ausbildung von Armin Laschet

Nach seinem Abitur 1981 studierte Laschet Rechts- und Staatswissenschaften in München und Bonn. In dieser Zeit wurde er von der Konrad-Adenauer-Stiftung gefördert und war Mitglied in den katholischen Studentenverbindungen KDStV Aenania München und KDStV Ripuaria Bonn.

Nach dem juristischen Staatsexamen 1987 arbeitete Laschet zwei Jahre lang als journalistischer Volontär beim Radiosender Radio Charivari und daran anschließend bis 1994 als freier Journalist unter anderem für das Bayerische Fernsehen.

Lebenslauf und Ausbildung: Armin Laschets Weg in die Politik

Mit 18 Jahren trat Armin Laschet 1979 in die CDU ein. Zehn Jahre später wurde er jüngster Ratsherr im Aachener Stadtrat. Bei der Bundestagswahl 1994 gewann Laschet das Direktmandat für den Wahlkreis Aachen-Stadt und zog erstmals in den Bundestag ein.

Lange treu blieb er der Bundespolitik nicht, denn schon wenige Jahre später wechselte er nach Europa: 1999 wurde er zum Europaabgeordneten gewählt und war bis 2005 Mitglied des Europäischen Parlaments. In dieser Zeit war er vor allem in der Außen- und Sicherheitspolitik, der internationalen Zusammenarbeit sowie der Haushaltspolitik tätig.

Nach seinem Engagement in Europa trieb es den damals Mitte 40-jährigen Laschet zur Landespolitik. Erstmals aktiv wurde er 2005 unter dem damaligen norhrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Jürgen Rüttgers im Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration.

Nach Rüttgers Rücktritt 2010 bewarb sich Laschet zunächst erfolglos um den Posten des Vorsitzenden der Landes-CDU. Lange auf das Amt warten musste er jedoch nicht: 2012 wurde Laschet von den CDU-Mitgliedern zum neuen Vorsitzenden in NRW gewählt. Dieses Amt hatte er bis zur Bundestagswahl 2021 inne. Danach wurde er von Hendrik Wüst abgelöst.

Bundesvorsitzender und Kanzlerkandidat der CDU

Mit 53 Prozent der Stimmen wurde Armin Laschet am 16. Januar 2021 zum Nachfolger von Annegret Kramp-Karrenbauer als CDU-Bundesvorsitzender gewählt. Bei der Wahl setzte er sich gegen Norbert Röttgen und Friedrich Merz durch. Fortan gestaltete sich das Jahr 2021 als Wahlkampf-Jahr. Laschet trat das hochgesteckte Ziel an, das 16 Jahre alte Erbe von Angela Merkel antreten zu wollen. Das Vorhaben scheiterte bei der Bundestagswahl im September, nachdem Olaf Scholz mit der SPD am Wahltag mehr Stimmen erreichte und somit Merkels Nachfolger wurde. Laschet kündigte daraufhin an, sein Amt als Bundes-Vorsitzenden abzugeben.

Wahlkampfabschluss vor der Bundestagswahl 2021: CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet mit einem Lebkuchenherz auf der Bühne.

Sven Hoppe/dpa

Armin Laschet: Wie groß ist der CDU-Politiker?

Folgt man Such-Trends auf Google, scheinen sich viele Menschen für die Größe des CDU-Politikers zu interessieren. Dem Zeit-Magazin gegenüber äußerte er sich bezüglich seiner Größe: 1,72 Meter sei er groß. Immerhin genauso groß wie Gerhard Schröder und Helmut Schmidt ergänzte er in dem Gespräch.

Armin Laschet heute: Was macht der ehemalige Kanzlerkandidat jetzt?

Bei der Bundestagswahl 2021 wurde Armin Laschet ins Parlament gewählt. Er ist also aktuell Abgeordneter im Deutschen Bundestag. Er ist mindestens bis zum Antritt der neuen Regierung 2025 Vorsitzender des Unterausschusses für Abrüstung, Rüstungskontrolle und Nichtverbreitung sowie Mitglied im Auswärtigen Ausschuss.

Bei der Bundestagswahl 2025 wurde er erneut per Direktmandat in das Parlament gewählt und sieht dies als „großer Vertrauensbeweis und Verpflichtung zugleich“ an, wie er auf der Plattform X (vormals Twitter) mitteilte.